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  AKTUELL

  Ausstellung
  Susanne Stähli
  Lichtes Werk  

  ALTE MUSIK
  FR, 17.06.2016, 19 Uhr
  Les Visionnaires

 

 

   Kulturpartner des WDR

  

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 Austellungen und Veranstaltungen
 im Schloß Borbeck sind barrierefrei  zugänglich.

   Bilderstrecke
   Projektion Nikola Dicke (2014)

  Video-Konzertausschnitt
  „Mars und Amor“ 2013
   von Dana Savic

  Video zur Ausstellung
  von  Raymund Kaiser

 

  Freunde & Förderer

 

 

 

   

  A l t e  M u s i k 

 

Freitag, 12. Februar 2016, 19 Uhr



Foto: Thomas Eberl

Il Chiaroscuro
Italienische und spanische Barockmusik in Licht und Schatten

Der norwegische Gitarrenvirtuose Rolf Lislevand konzentriert sich in seiner Arbeit auf die Interpretation italienischer Musik der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. In der Darbietung dieser Musik geht er jedoch neue Wege: Er nutzt rhythmische, klangliche und improvisatorische Elemente, um die damalige musikalische Welt für das heutige Publikum neu entstehen zu lassen. Kraft, Bewegung und Leidenschaft - lustvoll und fetzig, virtuos, tieftraurig versunken und dreist fröhlich - finden sich in seinen Interpretationen und rauben einem den Atem. Man merkt die wahre Lebenslust und erlebt reine Sinnenfreude. Renaissance- und Barockmusik klingen auf diese Weise bei ihm so frisch und aus dem Moment heraus, wie es damals sicher üblich war. Er verziert und umschlingert die Melodien mit Ornamenten, die ungeahnt orientalisch klingen.

Auf dem Programm dieses Abends steht spanische und italienische Musik des 17. Jahrhunderts. Zu hören sind Kompositionen u.a. von Francesco Corbetta (1615-81), Hieronymus Kapsberger (1580-1651), Santiago de Murcia (1673-1739),Alessandro Piccinini (1566-1638) und Gaspar Sanz (1640-1710).

Der WDR 3 Alte Musik in NRW wird dieses Konzert aufzeichnen und übertragen.

Eintritt: 20,- € / 17.- € erm.

Residenzsaal

     
     
     A u s s t e l l u n g
   
     
   

Eröffnung am Samstag, 27. Februar 2016, 15 Uhr
Dauer: bis 2017

 

 

 

 

 

 

Installation im Kunstverein Schwerte

Susanne Stähli
Lichtes Werk

Die Künstlerin Susanne Stähli setzt sich mit der Erscheinung von Farbe auseinander. Neben der Malerei ist in den letzten Jahren der architektonische Raum mit seinen spezifischen Lichtverhältnissen in den Focus ihrer Auseinandersetzung gerückt. Dabei widmet sie sich insbesondere den Fenstern des Raumes, die sie farbig bearbeitet, dem Lichteinfall und den dadurch entstehenden farbigen Erscheinungen. In der Kapelle des Schloß Borbeck geht sie nicht nur auf die konkreten Bedingungen der Architektur ein, sondern auch auf die metaphysische Ausstrahlung des sakralen Raumes. Für den Besucher verändert sich durch den künstlerischen Eingriff sowohl die Wahrnehmung des Innenraumes als auch des Außenraumes. Transzedenz in beide Richtungen ist möglich. Die Kapelle wird in den Abendstunden erleuchtet sein, so dass die Farbwirkungen auch von außen auf die Besonderheit des Raumes aufmerksam machen.

Susanne Stähli studierte Malerei an der Fachhochschule für Kunst und Kunsttherapie, Ottersberg. 1989 erhielt sie den Förderpreis der Stadt Witten. Seitdem arbeitet sie als freischaffende Künstlerin und hat einen Lehrauftrag für Kunst an der Universität Witten/Herdecke. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen gezeigt, zuletzt 2014 „Positionen – Malerei Ruhr“ in der Kunsthalle Recklinghausen. 2011 wurde sie Preisträgerin der „Kunst am Bau“ Ausschreibung für das Polizeipräsidium Bochum.

Kapelle im Schloß Borbeck

 

     
     
 

K a m m e r m u s i k / B e s t  o f  N R W

   
   
   

Freitag, 4. März 2016, 19 Uhr

Foto: Fototeam Herdecke

ARUNDOSquintett

Anna Saha: Flöte
Yoshihiko Shimo: Oboe
Christine Stemmler: Klarinette
David Barreda: Horn
Anna Vogelsänger: Fagott

Ausgewogenes Zusammenspiel, hervorragende Intonation und blendende Feinabstimmung: Das ARUNDOSquintett macht klassische Musik zu einem Hörgenuss der besonderen Art. Mit dynamischer Spielfreude und jugendlicher Frische überzeugen die fünf Künstler immer wieder das Publikum..

Das Quintett ist Preisträger der internationalen Kammermusikwettbewerbe „Antón García Abril“ 2014 und „Castilla y León“ 2015. Im Rahmen der „Open Auditions“ war es mit Anton Reichas Quintett in D-Dur in einer Livesendung des WDR 3 zu hören. Internationale Konzerterfahrung sammelten die Musiker auf Tourneen in Spanien, Italien und Belgien. An diesem Abend schlägt das Quintett einen musikalischen Bogen von der Wiener Klassik bis in die Gegenwart mit Kompositionen von Wolfgang A. Mozart, Anton Reicha, Franz Danzi, György Ligeti und Carl Nielsen.

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Werner Richard –
Dr. Carl Dörken Stiftung, dem WDR, der Eibach Stiftung und
den Walzwerken Einsal GmbH.

Eintritt 17.- € / 14.- € erm.

Residenzsaal

 

     
 

K a m m e r m u s i k / B e s t  o f  N R W

     
     
   

Freitag, 15. April 2016, 19 Uhr

Foto: Fototeam Herdecke

Klavierduo Praleski

Katsiaryna Mikhal und Elmira Sayfullayeva

Werke von der Wiener Klassik bis zur Romantik stehen auf dem Programm dieses Klavierabends mit den beiden Pianistinnen. Seit 2007 musizieren die beiden Weißrussinnen in der Duobesetzung. Beide Pianistinnen studierten zunächst an der Weißrussischen Staatlichen Musikakademie in Minsk, seit 2010 im Fach Klavier-Solo an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Abteilung Aachen. Seit 2012 studieren sie im Hauptfach Kammermusik als Klavierduo an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Professor Anthony Spiri. Bereits während ihres Studiums gaben beide Pianistinnen zahlreiche Konzerte in Weißrussland, Spanien und Deutschland.

Das Klavierduo interpretiert Werke von Wolfgang A. Mozart (1756-91), Sergej Rachmaninoff (1873-1943), Franz Schubert (1797-1828), Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-47) und Camille Saint-Saens (1835-1921).

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, dem WDR, der Eibach Stiftung, den Walzwerken Einsal GmbH und der Mercator Stiftung.

Eintritt: 17.- € / 14.- € erm.

Residenzsaal

 

     
  J a z z
     
     
   

Freitag, 29. April 2016, 19 Uhr

Foto: Kurt Rade

The Bliss & Olivier Messiaen

Katrin Scherer: Saxophon, Flöte, Komposition
John-Dennis Renken: Trompete
Sven Decker: Tenorsaxophon, Klarinette, Bassklarinette
Andreas Wahl: Gitarre
Sebastian Räther: Kontrabass
Christian Thomé: Schlagzeug
Maria Franzke, Ye-Kyung Hong und Tilman Wolf: Klavier

Wild, verschroben, authentisch, zart, dissonant, vertrackt, entrückt, verspielt, glückselig. Das sind Attribute, die „The Bliss“, das jüngste Projekt der Essener Saxophonistin und Komponistin Katrin Scherer, charakterisieren. Die Musik steht einerseits unter dem Einfluss der Kompositionslehre von Olivier Messiaen, spannt andererseits den Bogen zur zeitgenössischen Jazz-Avantgarde. Diese Symbiose, gepaart mit der individuellen Klasse eines jeden Musikers, garantiert dem Ensemble seine Sound-Identität. Katrin Scherer lotet in ihren Kompositionen die Facetten expressiven Solospiels und polyphoner Satztechniken aus.

Den Einfluss von Olivier Messiaen (1908-92) verdeutlichen Klavierbeiträge von Maria Franzke, Ye-Kyung Hong und Tilman Wolf, alle drei Studenten der Folkwang Universität der Künste in Essen, in der Klasse von Professor Thomas Günther. Sie interpretieren im Wechsel mit The Bliss u.a. „Vingt régards“, „Préludes“ und „Quatre Études rhythmiques“.

Eintritt 17.- € / 14.- € erm.

Residenzsaal

 

     
  J a z z
     
     
   

Mittwoch, 11. Mai 2016, 19 Uhr

Foto: WDR - Ines Kaiser

WDR Big Band Köln
Michael Mossman: Leitung und Arrangements

Wayne Shorter’s Stories

Wayne Shorter zählt zu den Jazzlegenden. Als einer der großen Saxophonisten des Modern Jazz wird sein Namen nicht selten in einem Atemzug mit John Coltrane oder Sonny Rollins genannt. Mit Alben wie „Speak No Evil“ hat er schon in den 1960er Jahren musikalische Maßstäbe geschaffen. Doch auch als Komponist war und ist Wayne Shorter außergewöhnlich kreativ und erfolgreich.

Um beide Facetten dieses Protagonisten des Modern Jazz geht es im Programm „Wayne Shorter‘s Stories“. Der amerikanische Trompeter, Arrangeur und Bandleader Michael Mossman hat für diese ganz spezielle Hommage eine variantenreiche Auswahl getroffen, die stellvertretend für das große Oeuvre von Wayne Shorter stehen soll. Michael Mossman wird anhand seiner Bearbeitungen für die WDR Big Band und ihre versierten Solisten zeigen, wie gehaltvoll, differenziert und „ausbaufähig“ Shorters Kompositionen sind.

Eintritt: 25.- € / 20.- € erm.

Schlosssaal

 

   

 

  A l t e  M us i k
     
   
   

Freitag, 17. Juni 2016, 19 Uhr

Les Visionnaires

Clara Geuchen: Oboe
Danylo Gertsev: Violine
Thomas Wormitt: Traversflöte
Adrian Marek Cygan: Cello
Leonard Schmid: Cembalo

Ein Klangerlebnis besonderer Qualität bietet das Ensemble „Les Visionnaires“. Erst Ende 2012 gegründet verfügen die fünf Musiker nicht nur über individuelle musikalität, sondern vor allem einen bemerkenswerten Ensembleklang. Die Musiker, die auch moderne Instrumente spielen, musizieren auf historischen Instrumenten in alter Stimmung. Sie beschäftigen sich entsprechend ihrer Besetzung vor allem mit der Musik des Barock.

Neben viel selbstständiger Probenarbeit, erhielt das Ensemble u.a. Unterricht bei Christian Rieger, Professor für Cembalo und Kammermusik an der Folkwang Universität der Künste. 2013 wurde das Ensemble für den Berliner Bach Wettbewerb nominiert, trat in der Göttinger Reihe historischer Musik der Händel Festspiele auf und wurde beim internationalen Wettbewerb in Bad Liebenwerda mit dem Gebrüder-Graun-Preis ausgezeichnet.

Auf dem Programm des Abends stehen u.a. von Georg Friedrich Händel (1685-1759) die Trio Sonate h-Moll, HWV 386, von Georg Philipp Telemann (1681-1767) aus der Tafelmusik das Quartett G-Dur, TWV 43: G2, und von Johann Christian Bach (1735-82) das Quintett D-Dur, Opus 22/1.

Eintritt: 17.- € / 14.- € erm.

Residenzsaal

 

     
  J a z z
     
     
   

Freitag, 9. September 2016, 19 Uhr

Foto: Therry Cohen

Michel Portal: Klarinetten, Saxophon
Daniel Humair: Schlagzeug
Bruno Chevillon: Kontrabass

„Jazz ist vor allem das Land der unbekannten, extremen Gefühle,“ so der berühmte Jazzsaxophonist Michel Portal. Im vergangenen Jahr zu Gast im Schloß Borbeck, kommt diese Koryphäe des Jazz erneut ins Schloss. Dieses Mal mit einem schon als legendär zu bezeichnenden Trio: dem Schlagzeuger Daniel Humair und dem Bassisten Bruno Chevillon, einem der renommiertesten französischen Bassisten der Gegenwart und wahrem Lyriker am Kontrabass.

Mit seinen langjährigen Mitstreitern kultiviert Portal ein auf Virtuosität und beschwingten Spielwitz basierendes Interplay, das sich über die Jahre zu einer „telepathisch funktionierenden Triosprache“ verdichtet hat. Das Trio pflegt eine Musik ganz im Zeichen der Suche nach der Essenz der Improvisation und des offenen musikalischen Gesprächs – und sprüht dabei vor Einfallsreichtum.

Das Trio „Classique“ bietet einen dieser besonderen Momente, die jeder Musikbegeisterte erleben sollte – nicht nur Jazzliebhaber.

Eine Kooperation mit dem deutsch-französischen Kulturzentrum Essen e.V.

Eintritt: 25.- € / 20.- € erm.

Residenzsaal

 

     
  L a s e r i n s t a l l a t i o n
     
     
   

Samstag, 10. September 16, 21 Uhr

Laserinstallation in Jena


Rainer Plum
Das Zerfließen der Räume

Der Lichtinstallationskünstler Rainer Plum wird eine speziell auf den Ort bezogene Laserprojektion entlang der Raumachse zwischen Parkanlage und Vorplatz des Schlosses projizieren und diesen in ein virtuelles Raumkonstrukt überführen. Die Lichtereignisse der Projektion verändern sich ständig, bilden neue Raumkonstruktionen und „fließen“ mit einer bestimmten Geschwindigkeit in den Raum hinein. Anders als bei herkömmlichen Lasershows, die direkt auf Wände projiziert werden, geht es dem Künstler nicht um Bebilderung, sondern um raumgreifendes Volumen. Das Trägermaterial des Lasers ist dabei Sprühregen. Dadurch entsteht eine Lichtkomposition, die einem stetigen Erscheinen und Verschwinden unterliegt, wie ein atmender Raum, der den Betrachter in einen Zustand der Entschleunigung versetzt.

Rainer Plum studierte Freie Malerei an der Kunstakademie München sowie an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Gerhard Hoehme. 1994 folgte ein Postgraduierten Studium an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Seit 2004 ist er Professor an der Fachhochschule Aachen, Fachbereich Gestaltung. Seine Laserinstallationen finden neben Museen und Kunstvereinen an zahlreichen prominenten Orten statt, so u.a. auf der Deutzer Brücke Köln und in der Arena auf Schalke. 2013 entstanden Arbeiten für die Lichtrouten Lüdenscheid, 2015 eine Laserinstallation in der Stadt Jena anlässlich des Kulturjahres „Romantik. Licht. Unendlichkeit.“

Vorplatz Schloß Borbeck und Park

 

     
  K a m m e r m u s i k / B e s t  o f  N R W
     
     
   

Freitag, 16. September, 19 Uhr

Foto: Martin Rozgonski

Inna Firsova: Klavier

Die Pianistin Inna Firsova, 1988 in Tschita/Russland geboren, begann ihre Ausbildung mit acht Jahren. Bereits vier Jahre später gewann sie den 2. Preis beim internationalen Wettbewerb „Zolotyj Leleka“ in der Ukraine. Im darauffolgenden Jahr wurde sie Siegerin des internationalen Wettbewerbs der jungen Pianisten „Vivat, musica!“ in Nova Kakhovka. Mittlerweile ist sie Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Klavier-Wettbewerbe in den Kategorien Solound Kammermusik.

Mehrfach war sie im Rahmen des Klavierfestival Ruhr in der Bochumer Jahrhunderthalle zu hören. Sie spielte das 14. Klavierkonzert von Mozart im Rahmen der „High Potential Classics – Junge Folkwang Elite“ mit der Kammerphilharmonie Amade unter der Leitung von Frieder Obstfeld. Zusammen mit dem Geiger Aleksey Semenenko bildet Inna Firsova ein festes Duo. Sie konzertierten beim Usedomer Musikfestival, im Yehudi-Menuhin-Forum in Bern, in der Philharmonie Kharkov/Ukraine und bei der internationalen Sommerakademie in Cervo/Italien. 2012 spielten sie im Zyklus „Best of NRW“ auch im Schloß Borbeck und unternahmen zwei Tourneen durch die USA, veranstaltet vom Young Concert Artists Management.

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, dem WDR, der Eibach Stiftung und den Walzwerken Einsal Gmbh

Eintritt: 17.- € / 14.- € erm.

Residenzsaal

 

     
    K O N Z E R T
     
     
   

Samstag, 17. September, 19 Uhr

WDR Rundfunkchor Köln

Sehnsucht nach…

Christoph Schnackertz: Klavier
Stefan Parkman: Leitung

Sehnsucht nach … Liebe, Freiheit, Meer, Frieden und italienischer Sonne. Der WDR Rundfunkchor macht sich auf Spurensuche bei Komponisten aus verschiedenen Ländern und Epochen und stößt dabei auf nostalgische Schwärmereien, Bilder und Träume aus der Ferne. Unter anderem liefern die Komponisten Ildebrando Pizzetti, Johannes Brahms und Wilhelm Stenhammar die passenden Melodien zum Phänomen der Sehnsucht.

Der WDR Rundfunkchor ist ein Profi-Ensemble mit 45 Sängerinnen und Sängern. Sein Spektrum reicht von der Musik des Mittelalters bis zu zeitgenössischen Kompositionen. Der Chor singt a cappella-Konzerte, sinfonische Orchesterwerke, solistisch besetzte Vokal-Musik sowie Film- und Computerspielemusik, Oper und zeitgenössische Experiment-Kompositionen.

Mehr als 150 Ur- und Erstaufführungen zeichnen das bisherige Programm des WDR Rundfunkchores aus, u.a. von Schönberg, Henze, Stockhausen, Nono, Boulez, Zimmermann, Penderecki, Stockhausen, Xenakis, Berio, Höller, Eötvös, Hosokawa, Pagh-Paan, Zender, Tüür, Mundry. Die letzte außergewöhnliche Zusammenarbeit war mit Martin Schläpfers Ballett-Company an der Deutschen Oper am Rhein in der Uraufführung von Adriana Hölszkys „Deep Field“.

Von 2004-2011 war Rupert Huber Chefdirigent. Durch seine kreativen Programmkonzepte entstanden einzigartige Konzerte, die dem Publikum neue Perspektiven des Hörens eröffneten. 2012 erhielt der WDR Rundfunkchor den Echo Klassik für die beste Chorwerkeinspielung für Görgy Ligetis „Requiem“. Die im Januar 2016 veröffentlichte CD von Rachmaninows „Ganznächtliche Vigil op. 37“ ist auch als inszenierte Filmproduktion vom WDR Fernsehen umgesetzt worden. Permanter Einstudierer ist Robert Blank. Seit 2014-15 ist der renommierte schwedische Chordirigent Stefan Parkman Chefdirigent des WDR Rundfunkchor.

An diesem Abend sind zu hören:

Johannes Brahms - Fünf Gesänge op. 104
Gioachino Rossini - Il Gondolieri
Ildebrando Pizzetti - Piena sorgeva la luna
Steve Martland - Summer Rounds
Franz Schubert - Ständchen
Henk Badings - aus: Trois chansons bretonnes »Soir d’été«
Einojuhani Rautavaara - Die erste Elegie
Felix Mendelssohn Bartholdy - Abschied vom Walde op. 59,3
Wilhelm Stenhammar - aus: Tre körvisor »September«, »I Seraillets Have« -»Havde jeg en Dattersön«
Gösta Nystroem - aus: Tre havsvisioner »Havet«


Eintritt: 17.- € / 14.- € erm.

Residenzsaal

     
 

V I D E O K O N Z E R T

     
     
   

Freitag, 23. September 2016, 19 Uhr

„Good gay and bad gay“ 2014

khm + Florian Walter
Langsame Wechselfelder

Ein Experiment, eine Performance, ein Zusammenprall der Welten: Das Essener Duo „khm und Florian Walter“ spielt seit 2013 zusammen. Im Residenzsaal des Schloß Borbeck treten sie zum ersten Mal auf und führen das spartenübergreifende Programm der Städtischen Galerie weiter. khm wird versuchen, den Saxophonisten Florian Walter durch Manipulation des Raum-Zeit-Kontinuums zu entschleunigen. khm dreht, loopt, kaskadiert, versteckt und mixt live gespielte Bewegungen, Gesten und Klänge des Musikers. Zeitversetzte Ebenen treffen aufeinander, durchdringen sich, heben sich auf und treten in Widerspruch zur Realität. Klang und Bild prallen aufeinander - der Musiker wird Schauspieler, der Videokünstler Instrumentalist.

Karl-Heinz Mauermann „khm“ arbeitet konzeptuell, seine Medien sind Zeichnung, Video und Performance. Er wurde mit dem Max-Ernst-Stipendium für das Experimentalvideo „aren’t we drawing …“ ausgezeichnet.

Der Saxophonist und Klarinettist Florian Walter beschäftigt sich mit der Konstruktion neuer Klänge und deren Präsentation in unterschiedlichen situativen Kontexten. Er ist Mitglied bei „The Dorf“. Seit 2010 veranstaltet er die „Trinkhallen-Tour-Ruhr“.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe "‚Keine Atempause, Bewegungen und Subkulturen"‘ der Essener Kultureinrichtungen.

Eintritt: 10.- €

Residenzsaal

 

     
  A l t e    M u s i k
     
     
   

Freitag, 7. Oktober 2016, 19 Uhr

Foto: Peter Gwiazda

Folkwang Kammerorchester

Christian Rieger: Cembalo
Gottfried von der Goltz: Leitung

Johann Sebastian und Wilhelm Friedemann Bach

Das Folkwang Kammerorchester ist ein junges Ensemble, bestehend aus 16 professionellen Streichern, die dem Orchester bis zum Alter von 35 Jahren angehören können. Für seine außerordentliche Qualität sprechen zahlreiche Gastspiele im In- und Ausland sowie diverse CD-Produktionen.

Zu Gast ist Christian Rieger, der auf Cembalo, Orgel und Hammerklavier gleichermaßen gern konzertiert. Im Schloß Borbeck gastierte er mehrfach mit Bachprogrammen und einem Auszug aus der Oper Talestri. Gottfried von der Goltz ist als Barockgeiger und künstlerischer Leiter des Freiburger Barockorchesters international renommiert. Mit erfolgreichen CD Einspielungen der lange zu Unrecht vergessenen Musik des Dresdner Barock und der Bach-Söhne erhielt er große Aufmerksamkeit in der Fachwelt.

Besucher unserer Konzertreihen haben ihn mit dem Freiburger Barockorchester, dessen Mitbegründer er ist, erlebt. Seit der Spielzeit 2015/16 ist er Erster Gastdirigent des Folkwang Kammerorchesters Essen, bei dem er die Leitung der Barock-Konzertreihe übernommen hat.

Gefördert durch die Sparkasse Essen

Eintritt: 20.- € / 17.- €

Residenzsaal

 

     
  K a m m e r m u s i k / B e s t  o f  N R W
     
     
   

Freitrag, 4. November 2016, 19 Uhr

Foto: Fototeam Herdecke

Lea Maria Löffler: Harfe

Seit März 2013 studiert die heute Achtzehnjährige im Jungstudierenden-Institut der Hochschule für Musik Detmold. Schon jetzt ist sie Preisträgerin zahlreicher Preise auf nationaler und internationaler Ebene. 2010 war sie Preisträgerin beim Deutschen Harfenwettbewerb und 2012 beim Internationalen Harfenwettbewerb „Félix Godefroid“ in Tournai/ Belgien. Im Dezember 2010 gab Lea Maria Löffler ihr erstes Solokonzert mit Orchester. Regelmäßige Soloauftritte und Konzertreisen führten sie bereits in verschiedene Konzertsäle. Außerdem tritt sie im Fernsehen auf und hat mit mehreren Rundfunksendern zusammengearbeitet. Mehrere CDs zeugen von ihrer künstlerischen Arbeit.

Die Harfenistin Lea Maria Löffler gilt als Ausnahmetalent, was ihre zahlreichen Auszeichnungen, Preise und Stipendien belegen. Ihre musikalische Ausbildung begann sie i m Alter von vier Jahren – zunächst mit der Violine. Schon ein Jahr später entdeckte sie ihre Liebe zur Harfe. Daneben bildete sie sich auch in Blockflöte, Klavier und Gesang musikalisch weiter.

Eine Kooperation mit „Best of NRW“, der Werner Richard –Dr. Carl Dörken Stiftung, dem WDR, der Eibach Stiftung und den Walzwerken Einsal GmbH

Eintritt: 17.- € / 14.- € erm.

Residenzsaal

 

     
  M u s i k a l i s c h e  L e s u n g
     
     
   

Sonntag, 06. November 2016, 16 Uhr

Niehusmann Gitarrenduo

Jörg Mascherrek: Rezitator
Judith und Volker Niehusmann: Gitarre

Auf Messers Schneide
Charles Bukowski und die Liebe zur klassischen Kunst
Stories und Gedichte eines Unangepassten

 
Der in den Buchläden der USA meistgeklaute Autor Charles Bukowski wurde 1920 im deutschen Andernach geboren. Bukowski gilt vielen als Underdog und Gegenentwurf zum etablierten Kulturleben. „I am a classical music freak“. Doch Bukowski war kein Musiker und sein Schreiben ist vom Musikalischen weit entfernt. Aber es gibt in Bukowskis Werk unbestreitbar eine Musikalität: man findet annähernd 500 Hinweise auf die Werke von mehr als 60 klassischen Komponisten. Darüber hinaus Hinweise und Anmerkungen zu Dichterkollegen von Dante bis Miller. Es ist dieser riesige Zwischentext, der den Rahmen dieses Programms aufstellt.

Rezitator Jörg Mascharrek, langjähriger Leiter der Abteilung Geistes- und Sozialwissenschaften an der Volkshochschule Duisburg,  arbeitet derzeit am Wilhelm-Lehmbruck-Museum in Duisburg. Er hat zahlreiche Programme u.a. zu Dario Fo, Erich Kästner, Patrick Süßkind, Rainer Maria Rilke, Nikolai Gogol, Madame de Stael und Eric-Emanuel Schmitt erarbeitet und präsentiert.

Das Niehusmann Gitarren Duo mit Judith und Volker Niehusmann bietet dazu Musik von Bach, Vivaldi, Mozart, Händel, Borodin u.a. Das Musikerpaar hat ein musikalisches Repertoire von frühen Lautenstücken der Renaissance über zentrale Werke der Gitarren-Klassik und der spanischen Romantik bis zu den Gitarrenwerken des 20. Jahrhunderts. Konzertreisen führten sie in den Libanon, nach Frankreich, Österreich, in die Schweiz und die USA. CD-Aufnahmen (NAXOS) belegen die Qualität dieses Duos. Unter den mehrfachen Auszeichnungen ist neben anderen auch der Kulturpreis der Stadt Essen. Volker Niehusmann leitet die Gitarrenklasse der Folkwang Universität Essen.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe "‚Keine Atempause, Bewegungen und Subkulturen" der Essener Kultureinrichtungen.

Eintritt 10.- €

Residenzsaal

 

  J a z z
     
     
   

Mittwoch, 18. November 2016, 19 Uhr

Foto: Simon Hegenberg

Omer Klein Trio

Omer Klein: Klavier
Haggai Cohen-Milo: Bass
Amir Bresler: Schlagzeug


„Klein zeigt mit seiner Geschwindigkeit, Anschlag, Raffinesse und Kreativität, dass er zu der kleinen Gruppe von Meister- Pianisten gehört“, titelt die Süddeutsche Zeitung. Kein Wunder, dass Pianist und Komponist Omer Klein derzeit weltweit gefeiert und mit Auszeichnungen überschüttet wird. Zuletzt war er Gewinner des renommierten German award, dem NRW Förderpreis 2015. Omer Klein wuchs in Israel auf, wo er als einer der faszinierendsten Künstler gilt, die in den letzten zehn Jahren in diesem Land entstanden sind.

Er studierte an der New England Conservatory in Boston mit Danilo Perez und setzte seine Studien in New York unter Fred Hersch fort. In New York wurde Omer Klein schnell zu einem bemerkenswerten Mitglied der NYC-Jazz-Szene. Er hat sechs Alben herausgegeben, jeweils mit großem Erfolg. Derzeit lebt Klein in Düsseldorf. Doch seit Herausgabe seines letzten Albums tourt er mit seinem Trio, Haggai Cohen Milo am Bass und Amir Bresler am Schlagzeug, durch die Welt. Letzter übrigens ebenfalls eines der bemerkenswerten jungen Talente aus Israel.

Klein ist auch als formidabler Pädagoge bekannt. Er gibt zahlreiche Meisterkurse und unterrichtet jährlich einen Kurs an dem Jerusalem Music Centre.

Eintritt: 20.- € / 17.- € erm.

Residenzsaal

 

 

 

 

  W D R  3    A l t e  M u s i k  i n  N R W
     
     
   

Freitag, 25. November 2016, 19 Uhr

Capella de la Torre

Katharina Bäuml: Schalmei, Pommer, Oboe & Leitung
Una serata veneziana

Die reiche und bislang viel zu wenig beachtete Musik aus de Mittelalter und der Renaissance zur Aufführung zu bringen und damit wieder direkt erfahrbar zu machen, bildet den Leitgedanken des Ensembles Capella de la Torre. In diesem Sinn versammelt das Ensemble Musiker, die sich als Spezialisten für historische Aufführungspraxis einen Namen gemacht haben. Von der Republik Venedig gingen seit dem 16. Jahrhundert entscheidende Impulse für die Innovationen in der Vokal- und Instrumentalmusik aus. Die Venezianische Schule ist eng mit Namen wie Adrian Willaert, Claudio Monteverdi, Andrea und Giovanni Gabrieli verknüpft, alle Organisten am Markusdom.

Das Kulturradio WDR 3 Alte Musik in NRW unter der Redaktion von Dr. Richard Lorber, das nunmehr im elften Jahr in einer eigenen Konzertreihe das vielfältige Spektrum Alter Musik bereichert, holt mit diesem Ensemble eine besondere Gruppe für Alte Musik ins Schloß Borbeck. Die Besetzung von Capella de la Torre vorwiegend mit historischen Doppelrohrblattinstrumenten ist eine in der heutigen Musikszene wenig gepflegte Praxis. In Deutschland kann sie gar als einzigartig angesehen werden.

Eine Kooperation mit WDR 3 Alte Musik in NRW.

Der WDR 3 wird das Konzert im Residenzsaal von Schloß Borbeck aufzeichnen und später im Hörfunk senden.

Eintritt: 20.- € / 17.- € erm.

Residenzsaal

 

     
  J a h r e s a u s s t e l l u n g
     
     
   

Eröffnung Sonntag, 4. Dezmber 2016, 17 Uhr
Dauer: 4. bis 20. Dezember 16

Im Rahmen der bereits traditionellen Jahresausstellung präsentieren die Kunstkurse von Schloß Borbeck ihre Arbeiten.

Der Ort wird noch bekannt gegeben.

 

  K o n z e r t  z u r  W e i h n a c h t s z e i t
     
     
   

Sonntag, 4. Dezember 2016, 19 Uhr

Fotos des ehemaligen Dachreiters Schloß Borbeck   

Ehemaliger Dachreiter Schloß Borbeck

Zusammen mit dem Verein Cardellino sowie Schülerinnen und Schülern der Folkwang Musikschule stimmen Profis und Laien im Schloß Borbeck auf die Weihnachtszeit ein.

Eintritt: frei – um eine Spende wird gebeten.

Eine Reservierung ist unbedingt erforderlich.

Residenzsaal

 

     
  S o n d e r v e r a n s t a l t u n g e n :
     
     
   

Termine:

24.04.2016, 18 Uhr und
25.09.2016, 18 Uhr

Cardellino e. V.
Verein Begabtenförderung Musik Essen-Borbeck e. V.

Der „Stieglitz“ oder „Distelfink“ (lat. Cardellino) leitet sich vom Untertitel eines Flötenkonzertes von Antonio Vivaldi ab. Der venezianische Komponist war u.a. für die musikalische Erziehung der Mädchen im „Ospedale della Pietà“, einem Waisenhaus in Venedig, zuständig. Diesem Vorbild fühlen sich Musikliebhaber und professionelle Musiker, die sich im Verein Cardellino zusammengeschlossen haben, verpflichtet.

Die musikalische Leitung haben Andreas Krecher, Professor für Violine an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf, Johannes Krause, Mitglied der ersten Violinen bei den Stuttgarter Philharmonikern, und Tobias Hemminger, Solo-Piccolist der Sächsischen Bläserphilharmonie.

Eintritt: frei – um eine Spende wird gebeten

Residenzsaal

   
     
 

Freitag, 21. November 2016, 19 Uhr

Muse & Menü

Peter Bochynek & The Down Town Three

Die Menschen werden immer älter. Was liegt da näher, als sich kabarettistisch mit diesem Thema zu befassen und die Schönheiten und Tücken des Älterwerdens tiefgründig zu betrachten und humorvoll zu kommentieren - mit Texten von Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Otto Reuter, Heinz Erhardt, Wilhelm Busch, Joachim Ringelnatz und Musik von Duke Ellington, Kurt Weill und Louis Armstrong. Veranstalter: Schloss Borbeck e.V. – Förderverein für Schloss, Arena und Park

Eintritt - 40.-€ (incl. 3-Gänge-Menü)
Kartenreservierung und weitere Informationen zum Verein bei Franz Josef Gründges,
Tel. (0201) 683809 oder per E-Mail: f.j.gruendges@gmx.de

Schlosssaal

   
     
     
Zum Hauptmenü
   

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