Foto: Stefan Beyer - Blick in die Galerie im Schloß Borbeck (Ausstellung Peter Stohrer)
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Eröffnung: Samstag 23.01.2010, 17 Uhr
23. Januar – 14. März 2010

Fotografien von Eva Bertram
Fotografien von Eva Bertram  

Eva Bertram
„2 Ein Kind"

Fotografie

'Die Kindheit ist das, was sich nicht aussprechen läßt', formulierte Lyotard in seinen „Kindheitslektüren“.
Die Berliner Fotografin und Krupp-Preisträgerin Eva Bertram nähert sich diesem „Unaussprechlichen“, indem sie ihre eigene Tochter seit ihrer Geburt über einen Zeitraum von elf Jahren fotografierte. Das Projekt „2 Ein Kind“ wirft vor allem ein Licht auf die Facetten der „Spielfelder“ des Kindes.
Es sind Momente des Sich-Annäherns an das Geheimnis Kindheit, das für Erwachsene oftmals eine verschlossene Welt darstellt

Die Arbeiten zeugen von der eigensinnigen Öffnung des Kindes gegenüber der Erwachsenenwelt sowie von der gleichzeitigen Abgeschlossenheit und Fremdheit der Kindwelt. Eva Bertrams Fotoreihe oszilliert zwischen der Dokumentation des Augenblicks und der Inszenierung von Rollen. Die Künstlerin versteht sich als Beobachterin kindlicher Entwicklungen, in deren Verlauf sich wiederum durch den Prozess
des Fotografierens eine Eigendynamik entwickelt hat: das kindliche Spiel wird zunehmend zu einer „Aufführung“.

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation im Hatje Cantz
Verlag (144 Seiten).

Für die Unterstützung des Projekts danken wir der Kulturstiftung Essen.

   
     
   
 
 F o t o g r a f i e
   
   

Eröffnung Sa. 19.06.2010, 17 Uhr
19. Juni bis 14. August 2010

Fotografien von Horst Hahn
  Fotografien von Horst Hahn

Horst Hahn

Fotografie

„dar-min-al-tin“ - Lehmarchitektur aus der Sahelzone
„Desert Service Stations“ - Tankstellen im Jemen

Der in Köln lebende Fotograf Horst Hahn stellt in dieser Ausstellung zwei Fotoreihen vor. Der Zyklus „dar-min-al-tin“ besteht aus schwarz-weiß Fotografien, die zwischen 1993 und 2003 in der Sahelzone entstanden sind. Es sind vorwiegend Wohnhöfe, jedoch auch rituelle und religiöse Begegnungsstätten, erbaut in der traditionellen sudanesischen Lehmbauweise, in der sich Ästhetik und Funktionalität auf ideale Weise verbinden. Horst Hahn richtet sein Augenmerk einerseits auf die Architekturformen, andererseits auch auf Gegenstände des Alltags und des Schamanismus. Hahns neueste Reihe „Desert Service Stations“ ist ein spannendes Kaleidoskop verschiedenster Tankstellen in der jemenitischen Wüste, angesiedelt zwischen rein technischer Funktionalität und sozialer Begegnungsstätte für Einheimische und Durchreisende. Dieser Farbfotografie-Zyklus wird erstmals ausgestellt.

Es erscheint ein Katalog mit 96 Seiten.
Für die Unterstützung danken wir der G.D. Baedeker Stiftung
Essen.

   
     
   
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   M a l e r e i
   
   

Eröffnung Sa. 28.08.2010, 17 Uhr
28. August bis 10. Oktober 2010

 

Werke von Andrea Bender
Werke von Andrea Bender  
Werke von Andrea Bender

 

Andrea Bender

Gemälde, Zeichnungen

Andrea Benders Markenzeichen ist eine kraftvolle, expressive figurative Malerei. Ihre Personagen wirken üppig, fleischbetont - oftmals wählt sie ein barockes oder koloniales Ambiente, in dem ihre bis zur Maskerade deformierten Figuren agieren. Das Ambiente und die Attribute ihrer Bildakteure sind nicht erzählerisch angelegt, sie verweisen eher auf bestimmte Sozialisationsstrukturen und Zwänge sowie auf spezifische Befindlichkeiten des Menschlichen.
Andrea Bender hat bei Jörg Immendorff und Dieter Krieg als Meisterschülerin in Frankfurt und Düsseldorf studiert. Über den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) erhielt sie 2004 ein Stipendium in Wien. In dieser Zeit sind viele Arbeiten mit einer großen Portion Sarkasmus entstanden. Unter der Oberfläche der heilen bürgerlichen Welt zeigt die Künstlerin den so genannten „Wiener Schmäh“: menschliche Abgründe, mit denen sie in ihrer eruptiven, expressiven Malweise den Betrachter bis an die Schmerzgrenze konfrontiert. Andrea Bender lebt und arbeitet in Düsseldorf und Duisburg.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Für die Unterstützung danken wir der Sparkassenstiftung Essen.

   
   
   
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  I n s t a l la t i o n e n
     
   

23. Oktober bis 28. November 2010
Eröffnung: Samstag, 23.10.2010, 17 Uhr

Installationen von Beate Schroedl-Baurmeister
Installationen von Beate Schroedl-Baurmeister

 

Beate Schroedl-Baurmeister

Memento mori
Installationen


Die in Wuppertal lebende Bildhauerin Beate Schroedl-Baurmeister thematisiert in dieser Ausstellung die Aspekte Zeit und Vergänglichkeit. Sie zeigt einen gedeckter Tisch als Installation mit verschiedenen Gegenständen des täglichen Lebens wie Weinflaschen, Honiggläser, Kerzenleuchter, Kartons, Tageskalender sowie die Skulptur einen Kopfes.

Weitere Arbeiten im Raum, die als Grundmetapher den menschlichen Kopf in unterschiedlichen Bearbeitungen zeigen, stellen Fragen nach der Zeit, die sich beispielsweise in Warteschleifen moderner Kommunikationsmedien äußert. Trotz des schnellen Transports von Daten weltweit bleibt auch der heutige Mensch - nicht anders als in vergangenen Zeiten - auf sich selbst gestellt.

„Bei einem Großteil der keramischen Formen dient mir die allgemeine Grundform des menschlichen Kopfes als Ausgangspunkt für meine künstlerischen Bearbeitungen. Bei einigen … habe ich mich von prähistorischen Schädelfunden inspirieren lassen … Ich bearbeite das menschliche Antlitz unter dem Motiv ‘memento mori’. Es sind Skulpturen aus Ton oder Gips, übergroße Köpfe. Auf den ersten Blick widersprechen sie unseren gängigen Schönheitsidealen. …“ (Beate Schroedl).

     
   
   

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